© Peter Tomschiczek

Filmmatinee mit Kaffee und Kuchen im Kunstverein

Das unbewachte Atelier - der Maler Peter Tomschiczek

Gespräch mit Regisseur Boris Tomschiczek

Sonntag, 7. Juli 2024, 12 Uhr

 

Eintritt Mitglieder 5 Euro / Nichtmitglieder 8 Euro

PETER TOMSCHICZEK - DAS UNBEWACHTE ATELIER

Regie: Boris Tomschiczek, 2009, 45 Min

Produziert durch: lüthje schneider hörl FILM
In Koproduktion mit: HFF München
Gefördert durch: FilmFernsehFonds Bayern

Der Maler Peter Tomschiczek und seine künstlerische Arbeit stehen im Zentrum dieses Films. Nachts in seinem Atelier offenbart der Künstler in einem scheinbaren Monolog seine Sicht auf das Leben und die Malerei. Dabei spielt die intensive und archaische Wahrnehmung der Natur, für den Maler, ein große Rolle. Im Hinterland Westafrikas genau so wie auf einer karstigen kroatischen Insel sammelt Tomschiczek, begleitet von der Kamera, Eindrücke, die er in seiner Malerei verarbeitet, aber auch Kraft, um sie zu bewältigen. „Malerei ist meine Art, das Leben zu verstehen. Das mache ich nur für mich.“
Die unmittelbare und spürbare Nähe des Malers zum Filmemacher, des Vaters zum Sohn, schwingt durch alle Kapitel des Films mit. So entsteht für die Zuschauenden im unbewachten Atelier ein ungewöhnlich intimes Portrait eines Malers, das gleichzeitig eine eindringliche Auseinandersetzung mit einer Vaterfigur ist. Ein sehr persönlicher Film.

Peter Tomschiczek, geboren in 1940 Iglau. Er machte 1954-57 die Ausbildung zum Siebdrucker in Stuttgart, 1957-58 die Ausbildung in der Kunst- und Handwerkerschule Würzburg. 1958-63 studierte er an der AdBK Nürnberg bei Fritz Griebel und Johannes Itten. Seit 1963 arbeitet er als freischaffender Maler. Tomschiczek ist Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und der Darmstädter Sezession. Seit Ende der 1960er war er prägendes Mitglied des Kunstvereins Rosenheim, engagierte sich in der Jury und im Beirat. 1969, 1982 und 1990, 2020 wurde sein Oeuvre in der Städtischen Galerie Rosenheim präsentiert. 1990 erhielt er den Preis des Kunstvereins Rosenheim, 2000 den Kulturpreis der Stadt Rosenheim. Peter Tomschiczeks Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, darunter in der Staatlichen Grafischen Sammlung München und im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg.