Modern String Quartet

Konzert

in der Jahresausstellung KUNST AKTUELL
in der Städtischen Galerie Rosenheim
Max-Bram-Platz 2

Sonntag, 21. Juli, 15 Uhr

 

MUSSORGSKY. PICTURES AT AN EXHIBITION.

Ein Remake der besonderen Art

Das Quartett, das immer wieder auslotet, welche Innovationen mit dieser klassischsten aller
Musikgattungen noch möglich sind, stellt eine außergewöhnliche und progressive Interpretation dieses zeitlosen Meisterwerks von Mussorgsky vor. Die Kuratoren des Modern String Quartet zeigen Bilder, die abstrakt und modern in eine faszinierende zeitgemäße Tonsprache gerahmt sind. Gnomus huscht geduckt durch die disharmonischen Farbklekse eines Jackson Pollock, Baba Jaga jagt durch wilde, expressionistische Pinselstriche eines Wassily Kandinsky. Neue Bilder werden gehängt, kompromisslos im Ausdruck und voller Fantasie.

Framed in Jazz

Dieses Remake ist spannende Musik, wirft ein neues Licht auf bekannte Bilder und öffnet die Stücke für kreative Improvisationen - eine „Ausstellung“, die zu einer abwechslungsreichen Promenade durch verschiedenste Musikstile führt.

Das Modern String Quartet ist bekannt dafür, neue Wege zu gehen. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung
schöpft das Quartett aus dem Vollen und hat keine Angst davor, ausgetretene Pfade zu verlassen. Seine eigenen Bearbeitungen von Bachs „Das Wohltemperierte Klavier“, Strawinskys „Le Sacre du Printemps“, Debussys „La Mer“, Händels „Wassermusik“ sowie die intensive Auseinandersetzung mit den Größen des Jazz sind in zahlreichen CD-Veröffentlichungen dokumentiert und fanden weltweite Beachtung. 2022 förderte die Bundesregierung das Quartett mit einem Stipendium. Mit diesen Mitteln wurde ein neues Genre geschaffen: „Warhol - ein Anti Musical“ wurde 2023 im Gasteig HP8 in München uraufgeführt und erlebte große Erfolge.

„Das alles war wunderbar unorthodox, überschritt alle stilistischen Grenzen, war vor allem deshalb so hinreißend, weil alle Stücke komplex und hochinspiriert komponiert waren.“ (Pfaffenhofener Kurier)

„Bei Gnomus meint man, diese Fabelwesen geduckt durch die disharmonischen Farbklekse eines
Jackson Pollock huschen zu sehen. Das ist spannende Neue Musik.“ (Augsburger Allgemeine)