Guido Weggenmann

Letzte Ausfahrt

Skulptur/Installation

4. Februar bis 28. Februar

 

Vernissage "Guido Weggenmann" am 15. Januar entfällt.
Eine online-Vorstellung der Ausstellung ist ab 15. Januar auf der Homepage einsehbar.
 
"Kunst zum Feierabend" am 28. Januar entfällt.
 
Die Ausstellung "Guido Weggenmann – Letzte Ausfahrt" ist voraussichtlich ab Donnerstag, 4. Februar, zu den üblichen Zeiten geöffnet und wird bis 28. Februar verlängert.
 
Donnerstag, 4. Februar, 18 Uhr
Kunst-Treff zum Feierabend mit Martin Fritzsche und Dr. Olena Balun

Sonntag, 14. Februar, 11-17 Uhr
Freier Modellierkurs mit Wachs mit Guido Weggenmann
Materialkosten und Teilnahme 25 Euro. Anmeldung erforderlich

Sonntag, 21. Februar, 18 Uhr
Konzert mit „Leonie singt“, Eintritt 8/10 Euro

Änderungen im Zusammenhang mit Pandemie-Lage vorbehalten.

Die erste Ausstellung des Jahres 2021 im Kunstverein Rosenheim zeigt Werke von Guido Weggenmann und trägt den Titel „Letzte Ausfahrt“. Darin setzt sich der Künstler mit der prekären Lage auseinander, in der vor allem die künstlerische Welt sich seit dem Ausbruch der Pandemie befindet. Die „letzte Ausfahrt“ ist eine Suche nach einem Ausweg, Bangen und Hoffnung zugleich. Diese gemischten Gefühle werden in Skulpturen, Installationen und Objektkunst zum Ausdruck gebracht. So ist die Arbeit „Diggin' for Gold“ eine kinetische Skulptur in Form einer Goldwaschanlage, die während des Lockdowns entstanden ist und in Rosenheim erstmals ausgestellt wird. Sie steht wohl kaum für die Goldgräberstimmung mit Aussicht auf hohen Gewinn, sondern für den dringenden, verzweifelten Wunsch sich über Wasser zu halten. Ein Stahlobjekt in Neonfarben mit zwei darin fixierten Gartenzwergen, den Symbolen des domestizierten Idylls, wirkt brutal sowohl durch die rabiate Positionierung der Figuren als auch durch blutig rote Farbspritzer am Sockel. Die durch den Lockdown erzwungene Heimeligkeit hat für manche auch unheimliche Seiten, die längst nicht immer an die Öffentlichkeit durchdringen.

Guido Weggenmann polarisiert mit seinen Werken, für die keine lineare Interpretation vorgesehen ist. Es sind vielseitige Sinnbilder, die anregend und aufregend sind, oft ironisch, provokativ und gesellschaftskritisch. Der Künstler sieht sich selbst als Forscher der Gegenwart, als Sammler, Verwerter, Modellierer und Schöpfer. Er lebt und arbeitet in Kempten. Nach der Ausbildung zum Holz- und Steinbildhauer studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München, die er als Meisterschüler von Olaf Metzel 2008 abgeschlossen hat. Seit 20 Jahren werden seine Werke in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und im Ausland gezeigt. Er hat mehrere Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter von der Erwin und Gisela von Steiner Stiftung, Skulturenpreis Stadtbergen, Förderpreis der Dr. Rudolf-Zorn-Stiftung u.v.a.

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